5.000 km in 47 Tagen

Es sind bereits 47 Tage mit dem neuen Tourneo in`s Land gegangen, schon 5.000 km auf der Uhr meines Couriers, die Zeit vergeht wie im Flug! Es wird mal wieder Zeit für ein kleines Update.

Nachdem ich ja chronologisch bereits mehrere Berichte geschrieben habe wurde es in den letzten 3 Wochen etwas hektischer. Viele Aufträge, Kundentermine, viel unterwegs auf der Autobahn… aber als selbstständiger IT-ler ist das natürlich ok, es muss ja Geld in`s Haus kommen.
Und der Nachwuchs steht auch kurz bevor, wir warten täglich drauf… ergo- höchste Zeit, mal wieder ein kurzes Update zu bringen und im Forum zu schreiben.
Mein „Kleiner“, so nennen wir den Tourneo Courier (JU2), schlägt sich bisher absolut wacker, um mal so zu beginnen. Als eingefleischter ehemaliger Sauger-6-Zylinderfahrer bin ich von dem kleinen 3-Zylinder Turbomotörchen bisher nicht enttäuscht. Erfüllt brav seinen Zweck, ist sparsam, seine 102 PS sind ausreichend, der Klang ist kernig und nicht unangenehm und der Wagen tut was er soll. Wobei ich den Wagen auch relativ schonend bewege. Früh vom Gas, ruhige Fahrweise, den Motor hatte ich bisher noch nicht über 3.500 Touren, fahre täglich meine Termine, 120 km/h auf der Autobahn… schön stressfrei. Er soll mir ja lange gute Dienste leisten.
Das Sync-Radio ist zuverlässig mit meinem iPhone verbunden, meine Playlisten laufen problemlos, Telefongespräche sind Klangtechnisch einwandfrei und klar.

Bisher keine Störungen, kein Klappern, konnte nahezu nichts richtig „negatives“ feststellen. Für die Preisklasse unterstreiche ich immer noch vehement: Tolles Preis-/Leistungsverhältnis.

Bisherige einzige kleinere Punkte:

1: Die Schiebetüren sind zwar prima, aber der untere Bereich der Türen ist schmutzempfindlich, hier muss man definitiv regelmäßig die Führung und die Aussparungen der Tür reinigen. Ich bin mir ziemlich sicher, das hier der Rost seinen Anfang findet wenn man diesen Bereich vernachlässigt. Schmutzfänger an den Radkästen sind geplant.

2: Unterbodenschutz = Fehlanzeige. Ich hatte den „Kleinen“ kürzlich kurz auf der Bühne, ein Ast meinte er müsse am Unterboden schleifen und sich verkanten. Also schnell zu meinem Bekannten gefahren (Lackierer), der eine Bühne hat. Wollte checken ob etwas Schaden genommen hat, aber alles soweit in Ordnung. Ast entfernt, Thema erledigt. Aber man konnte gut sehen, das von unten alles offen ist. Der Klimakompressor samt Verkabelung und Stecker liegt ziemlich dicht über dem Boden. Auch sonst findet natürlich Gischt und Regen-Spritzwasser seinen Weg in den Motorraum. Hier werde ich definitiv etwas einbauen, gibt dann ein eigenes kleines Projekt „Unterbodenabdeckung“… ich werde berichten.

3: Radkästen / Schmutzfänger: Auch hier möchte ich, wie oben erwähnt, noch Schmutzfänger anbringen, liegen bereits hier neben mir… denn es ist erstaunlich, was alles hochspritzt und an der Fahrertüre, der Schiebetüre und am Außenspiegel hängen bleibt! Auch hier werde ich berichten, wenn ich es umgesetzt habe. Auch bin ich gespannt, ob dann die Verschmutzung im unteren Bereich der Schiebetüren besser wird.

4: Das Getriebe ist einfach ungünstig übersetzt. Ich fahre ja nicht schnell, aber 2.000 Umdrehungen bei 77 km/h das ist schon bissl arg knapp übersetzt.

Ansonsten ist er für uns weiterhin optisch, fahrtechnisch und unterhaltstechnisch die richtige Entscheidung gewesen.
Ich trauere zwar immer noch leicht meinem Mondeo V6 nach… *snief*…aber wer weiß, vielleicht kommt mal irgendwann wieder einer als drittes Sommerauto/Liebhaberauto ins Haus… 😉

Das war`s für heute, bis bald,
Manu